Wahlprogramm

Wohnen – Leben – Arbeiten

Mein Ziel ist es, dass die Stadt Großalmerode mit allen ihren Stadtteilen ein attraktiver Wohnstandort bleibt, welcher eine hohe Lebensqualität für die Menschen bietet. Die lokal vorhandenen Arbeitsplätze sollen gesichert werden und neue entstehen.

Um dieses Ziel erreichen zu können halte ich die Umsetzung zahlreicher Maßnahmen für erforderlich, die zusammen einen Mehrwert für alle Bürgerinnen und Bürger generieren. Im Folgenden möchte ich Ihnen diese einzelnen Ziele darstellen.

Wohnen

Die Stadt Großalmerode verliert seit Jahren Einwohner. Das bedeutet, dass immer weniger Menschen die hohen Fixkosten der Infrastruktur finanzieren müssen. Die Bertelsmann Stiftung prognostiziert, dass sich in den Jahren 2012 bis 2030 die Einwohnerzahl der Stadt Großalmerode um 9,4 Prozent verringern wird.

Mein Ziel ist es daher den natürlichen Saldo, welcher durch die höhere Zahl an Sterbefällen gegenüber den Geburten entsteht, durch einen positiven Wanderungssaldo auszugleichen. Dies bedeutet, dass durch den Zuzug neuer Familien die Einwohnerzahl konstant gehalten wird:

Bauplätze inkl. Familienbonus bewerben (für Details hier klicken) »

Es gibt in den Baugebieten in der Kernstadt und den Stadtteilen noch freie Bauplätze. Bei der Vermarktung von Bauplätzen ist auch das Preis-Marketing entscheidend. Um junge Familien anzulocken möchte ich einen Familienbonus einführen. Familien mit einem Kind unter 18 Jahren erhalten 10 % Rabatt auf den Kaufpreis, Familien mit zwei oder mehr Kindern erhalten 20 % Preisnachlass.
Ich setze mich dafür ein, dass die öffentlichen und auf Wunsch der Eigentümer auch privaten Baugrundstücke im Raum Kassel (z. B. mit Ständen im DEZ oder auf der Herbstmesse) aktiv beworben werden. Außerdem sollen für die Vermarktung weitere Werbemittel genutzt werden.

Bekämpfung von Leerstand (für Details hier klicken) »

Sowohl in der Kernstadt als auch den Stadtteilen gibt es leerstehende Immobilien, die eine negative Wirkung auf die Umgebung haben. Sofern von diesen Gebäuden keine Gefahr für die Sicherheit und Ordnung ausgeht werden die Fachbehörden nicht tätig. Es handelt sich insoweit um ein städtebauliches Problem, bei deren Lösung die Kommune auf sich alleingestellt ist.
Ich setze mich dafür ein, dass für derartige Problemobjekte eine Nachfolgelösung gefunden wird.
Gemeinsam mit lokalen Unternehmern und Ehrenamtlichen möchte ich nach und nach die Fachwerkhäuser vermarkten. Die Handwerksbetriebe verdienen dabei an den Folgeaufträgen. Falls ein Gebäude nicht mehr erhalten werden kann ist es abzureißen und anschließend als freies Baugrundstück zu vermarkten. Der Kommune entstehen dadurch zwar zunächst Kosten, diese amortisieren sich jedoch nach einigen Jahren der bewohnten Grundstücksnutzung.

seniorengerechtes Wohnen (für Details hier klicken) »

Die älteren Bürgerinnen und Bürger wohnen teilweise alleine in Häusern, welche von der Größe her für Familien ausgelegt sind. Mit der Schaffung von seniorengerechtem Wohnraum im Ortskern durch private Investoren haben diese Personen die Möglichkeit ihren Wohnsitz in der fußläufigen Nähe zu Einkaufsmöglichkeiten, Ärzten und anderen Dienstleistern zu wählen. Gleichzeitig wird so Wohnraum für junge Familien im Grünen geschaffen. Eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten.
Ich setze mich dafür ein, dass nach dem Motto „Jung kauft alt“ neuer Wohnraum für ältere Menschen im Ortskern -als Nachnutzung für leerstehende Immobilien- geschaffen wird, damit junge Familien Wohnhäuser in den Stadtteilen von Großalmerode erwerben können.

bezahlbarer Straßenausbau (für Details hier klicken) »

Jährlich werden im Stadtgebiet ein bis zwei Straßen grundhaft saniert. Bisher zahlen die Anlieger je nach Verkehrsaufkommen 50 % bzw. 75 % der Straßenbaukosten. Diese Anliegerbeiträge liegen in der Regel im hohen vierstelligen Bereich, nicht selten sind sie sogar fünfstellig. Viele Menschen haben keine Rücklagen, um diese Summen zu bezahlen. Eine Alternative zu diesen einmaligen Straßenbeiträgen sind wiederkehrende Straßenbeiträge. Die Beiträge für eine Straßenbaumaßnahmen werden dabei auf den gesamten Ortsteil verteilt. In der Regel fällt somit einmal jährlich ein dreistelliger Betrag an. Anlieger die bisher einmalige Beiträge gezahlt haben werden bis zu 25 Jahre lang von der Zahlung des wiederkehrenden Straßenbeitrags freigestellt.
Ich setze mich dafür ein, dass in Großalmerode wiederkehrende Straßenbeiträge eingeführt werden. Die verwaltungsmäßige Umsetzung dieses neuen Beitragssystems wird eine der Hauptaufgaben des kommenden Bürgermeisters sein. Dieser Aufgabe möchte ich mich für Sie gerne annehmen.

Breitbandausbau (für Details hier klicken) »

Die Breitband Nordhessen GmbH baut derzeit in den fünf nordhessischen Landkreisen die Breitbandversorgung aus. Es sollen Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 50 Mbit/s erreicht werden. Außerhalb der Kernstadt werden derartige Übertragungsgeschwindigkeiten derzeit kaum erreicht. Eine schnelle Internetanbindung ist heutzutage bei der Entscheidung für einen Wohnort von erheblicher Bedeutung. Die Eltern benötigen die Übertragungsgeschwindigkeiten um im Home-Office arbeiten zu können. Die Kinder nutzen gerne das Internet zum Zeitvertreib beim Online-Spielen, Videos anschauen oder digitalem Kommunizieren. Auch der klassische Fernseher wird durch Video-On-Demand Angebote (z. B. Netflix) immer weiter in den Hintergrund gedrängt. Allen Aktivitäten ist eines gemeinsam: Die benötigte Bandbreite steigt kontinuierlich an.
Ich setze mich daher dafür ein, dass der aktuelle Stand des Netzausbaus nicht das Ende der Fahnenstange ist. Im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit soll die den Haushalten zur Verfügung gestellte Bandbreite weiter ausgebaut werden. Im Rahmen von Straßenbaumaßnahmen sollen daher Kooperationen gefunden werden, um eine Glasfaserversorgung bis ins Gebäude zu ermöglichen.

Kinderbetreuung ausbauen (für Details hier klicken) »

Großalmerode ist mit seinen drei Kindergärten in den Stadtteilen bereits gut aufgestellt. Allerdings gibt es noch ein Defizit bei der Betreuung durch Tagesmütter bzw. -väter. Insbesondere bei unter 3-jährigen Kindern favorisieren die Eltern diese Betreuungsform gegenüber einem Krippenplatz in der Kindertagesstätte. Die Verwaltung dieser Angebotsform liegt beim Werra-Meißner-Kreis. Allerdings kann durch ein gut ausgebautes Netz in der Kindertagespflege die Stadt Großalmerode Geld sparen. Der Hessische Rechnungshof hat im Kommunalbericht 2016 empfohlen, dass Kommunen verstärkt die Betreuung bei Tagesmüttern bzw. -vätern anvisieren sollten, da diese günstiger sind als ein Platz in der Kindertagesstätte.
Ich setzte mich dafür ein, dass in Großalmerode stärker für ein Angebot von Tagesmüttern und -vätern geworben wird. Die Eltern erhalten damit die größtmöglichste Flexibilität und auch in den kleinen Stadtteilen kann eine ortsnahe Betreuung der Jüngsten gewährleistet werden.

Schulstandort sichern (für Details hier klicken) »

Die Valentin-Traudt-Schule ist über die Stadtgrenze hinweg für ihr gelungenes pädagogisches Konzept bekannt. Dieses Bildungsangebot muss erhalten werden, denn die Schule stellt einen maßgeblichen Standortfaktor da. Neben dem Fachwissen werden auch die sozialen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler gestärkt.
Ich setzte mich dafür ein, dass die Valentin-Traudt-Schule weiterhin die nötige Unterstützung von der Stadt erhält. Dazu gehört auch die Beteiligung an der Schulsozialarbeit und dem AG-Angebot.

würdevolle Friedhöfe (für Details hier klicken) »

Die Friedhöfe sollen ein Ort der Würde sein. Hier können sich die Menschen von ihren verstorbenen Angehörigen oder Freunden verabschieden. Jeder Stadtteil verfügt über einen eigenen Friedhof. Für die Grünpflege ist die Stadt zuständig.
Ich setze mich dafür ein, dass der Umfang der Grünpflege durch eine Friedhofskommission festgelegt wird. In dieser einzurichtenden Kommission engagieren sich ehrenamtlich Experten, z. B. Pfarrer, Bestatter und Unternehmer.
Damit die Menschen sich nicht andernorts bestatten lassen, sondern in Großalmerode bleiben müssen wir zeitgemäße Bestattungsformen anbieten. Beispielsweise kann ein Baum gepflanzt werden, um den herum Urnen beigesetzt werden.

Leben

Neben dem Schwerpunkt Wohnen ist auch das Leben ein wichtiges Handlungsfeld. Die Lebensqualität ist ein weiterer Baustein, um die Einwohnerzahl im gesamten Stadtgebiet konstant zu halten. Die Zufriedenheit mit seiner Umgebung hängt von zahlreichen Faktoren ab:

aktives Ehrenamt (für Details hier klicken) »

Ein aktives ehrenamtliches Engagement ist der Grundpfeiler der Lebensqualität in ländlich geprägten Regionen. Durch zahlreiche Vereine werden Angebote zur Freizeitgestaltung für Jung und Alt bereitgehalten. Auch die Sicherheit in Form des Brandschutzes und der Hilfeleistung durch die Freiwillige Feuerwehr wird in Großalmerode ausschließlich ehrenamtlich geleistet. Dieses Engagement muss unbedingt gefördert werden. Die Ehrenamtlichen sollen daher als Partner der Stadt verstanden werden, denn das Hauptziel ist bei beiden gleich: Lebensqualität für die Menschen vor Ort.

Ich setzte mich dafür ein, dass die Vereine weiterhin vernetzt werden, um gemeinsam noch mehr erreichen zu können. Bei der Bewältigung von Problemen ist eine gegenseitige Unterstützung unerlässlich. Die unterschiedlichen Angebote möchte ich gerne gebündelt darstellen und dafür auch neue Medien nutzen.

ärztliche Versorgung (für Details hier klicken) »

Ein Grundbedürfnis ist der regelmäßige Besuch beim Arzt. Dieser muss in erreichbarer Nähe sein. In Großalmerode gibt es derzeit eine ausreichende allgemeinärztliche und zahnärztliche Versorgung. Weitere Fachärzte haben sich bisher nicht im Stadtgebiet angesiedelt. Grundsätzlich sind die Fachärzte bei ihrer Praxiseröffnung an eine Freigabe durch die Kassenärztliche Vereinigung gebunden. Diese gibt jedoch nur ein Gebiet (z. B. Werra-Meißner-Kreis) vor. In welcher Stadt sich der Arzt dann tatsächlich ansiedelt obliegt ihm.
In medizinischen Notfällen wird über den Notruf der Rettungsdienst alarmiert. Dieser benötigt insbesondere in den Stadtteilen bis zu 10 Minuten, um beim Patienten einzutreffen. Mit jeder Minute ohne Hilfe sinken die Überlebenschancen. Das Projekt Mobile Retter setzt hier an: Von der Rettungsleitstelle werden parallel zum Rettungsdienst speziell ausgebildete, ehrenamtliche Ersthelfer (z. B. Mitglieder des DRK, THW oder der Feuerwehr), die in der Nähe des Patienten wohnen, alarmiert. Diese sind innerhalb von durchschnittlich 4 Minuten vor Ort und können bereits erste Maßnahmen (z. B. Herz-Lungen-Wiederbelebung) einleiten. Sobald der Rettungsdienst eintrifft übernimmt dieser die weitere Versorgung.

Ich setze mich dafür ein, dass die örtliche Haus- und Zahnarztversorgung weiterhin bestehen bleibt und auch neue Angebote (z. B. mobiler Arztservice) erprobt werden können. Es sollte für Fachärzte möglichst attraktiv sein, sich in Großalmerode anzusiedeln, um den Standort deutlich aufzuwerten. Auch möchte ich in Zusammenarbeit mit dem Werra-Meißner-Kreis das Projekt „Mobile Retter“ im Stadtgebiet einführen, um die Überlebenschancen im Notfall zu erhöhen.

Feuerwehr und Katastrophenschutz (für Details hier klicken) »

Die Freiwillige Feuerwehr Großalmerode steht mit ihren ausschließlich ehrenamtlichen Mitgliedern rund um die Uhr zur Verfügung. Neben der Brandbekämpfung werden vielfältige Hilfeleistungen (z. B. bei Verkehrsunfällen) angeboten. Das Vorhalten der Feuerwehr ist eine Pflichtaufgabe der Stadt Großalmerode. Der notwendige Umfang wird durch den Bedarfs- und Entwicklungsplan bestimmt, welcher von der Stadtverordnetenversammlung in Abstimmung mit dem Kreisbrandinspektor aufgestellt wird.
Neben der Feuerwehr als städtische Einrichtung gibt es weitere Organisationen (DRK, THW, DLRG), die im Rahmen des Katastrophenschutzes den Menschen in Großalmerode schnelle Hilfe leisten können. Auch diese ehrenamtlichen Kräfte müssen gestärkt werden, um das vorhandene Schutzniveau zu erhalten.

Ich setze mich dafür ein, dass die Feuerwehr so aufgestellt wird, wie es im Bedarfs- und Entwicklungsplan vorgesehen ist. Dafür sind neue Mitglieder für den ehrenamtlichen Dienst anzuwerben und eine gute Ausrüstung (Fahrzeuge, Gerätschaften, Unterkünfte, Schutzkleidung) zur Verfügung zu stellen.. Ich unterstütze ebenfalls die weiteren Organisationen, die uns bei Schadensfällen durch ihr ehrenamtliches Engagement Hilfe leisten können.

Nahverkehr und Mobilität (für Details hier klicken) »

Die Stadt Großalmerode mit ihren sieben Stadtteilen ist als ländliche Region auf eine gute Verkehrsanbindung an die umliegenden Mittel- und Oberzentren angewiesen. Hauptverkehrsmittel ist dabei das Auto. Junge und ältere Menschen sind jedoch von diesem Verkehrsmittel abgeschnitten und damit auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen. Die bisherigen Busverbindungen werden vermehrt durch sogenannte Anrufsammeltaxis (AST) ergänzt, für die eine Vorbestellung erforderlich ist. Das Modellprojekt Mobilfalt setzt ebenfalls auf das Modell der AST, versucht jedoch gleichzeitig auch Privatfahrer in den Linienverkehr einzubinden, bisher leider mit geringem Erfolg. Die Förderung des Landes Hessen läuft demnächst für dieses Projekt aus, dann ist eine andere Finanzierungsquelle zu suchen.
Eine nicht ganz neue aber in der Stadt Großalmerode bisher nicht umgesetzte Idee ist der Bürgerbus. Das Fahrzeug mit bis zu 9 Sitzplätzen wird über Werbung von Gewerbebetrieben über einen lokalen Händler beschafft und unterhalten. An bestimmten Tagen besteht für die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, mit diesem Bürgerbus von der Haustür abgeholt und zu den Einkaufsläden im Stadtgebiet gefahren zu werden: z. B. dienstags nach Laudenbach und mittwochs in die Kernstadt. Nach dem Einkaufen können auch weitere Erledigungen wie ein Arzt-, Bank- oder Friseurbesuch gemacht werden. An den anderen Tagen steht der Bürgerbus den Vereinen zur Verfügung. Insbesondere in der Kinder- und Jugendarbeit können dann spannende Aktivitäten angeboten werden, die bisher an fehlenden Fahrzeugen zurückgestellt werden mussten.

Ich setze mich dafür ein, dass in der Stadt Großalmerode ein ehrenamtlich betriebener Bürgerbus etabliert wird. Dieser soll außerhalb der Fahrzeiten auch den Vereinen zur Verfügung stehen.

Freibad (für Details hier klicken) »

Das Panoramabad Großalmerode ist in den Sommermonaten eine beliebte Attraktion. Leider entstehen für die Unterhaltung und den Betrieb des Freibades hohe Kosten, die nur zu einem sehr geringen Teil von den Eintrittsgeldern abgedeckt werden. Das jährliche Defizit liegt im sechsstelligen Bereich und somit pro Einwohner bei etwa 25 Euro.

Ich setze mich dafür ein, dass das Freibad erhalten werden kann. Hierfür benötige ich jedoch die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger. Nur wenn Sie das vorhandene Angebot nutzen, kann das Panoramabad gesichert werden. Außerdem möchte ich durch ehrenamtliches Engagement und Spendenakquirierung die Attraktivität des Bades steigern.

Erhalt von Treffpunkten (für Details hier klicken) »

Für ein lebendiges Dorfleben ist es notwendig, dass die Menschen einen Ort haben wo sie zusammentreffen können. In der Regel sind dies die Dorfgemeinschaftshäuser. Es gibt aber noch weitere Gebäude, beispielsweise von der Kirche. Auch diese Gemeindehäuser leiden unter der sinkenden Nutzerzahl. Es macht daher Sinn mit anderen Institutionen das Gespräch zu einer gemeinsamen Nutzung von Gebäuden zu suchen.
Ich setze mich dafür ein, dass jeder Stadtteil über einen Treffpunkt für die Menschen vor Ort verfügt. Dabei werde ich auch neue Ansätze wählen.

moderne Verwaltung (für Details hier klicken) »

Die Stadtverwaltung erbringt zahlreiche Dienstleistungen für die Einwohner der Stadt Großalmerode. Es ist daher wichtig, dass die Verwaltung stets auf dem neusten technischen Stand ist und auch moderne Arbeitsmethoden einsetzt. Durch das Angebot von Online-Dienstleistungen können Berufstätige auch außerhalb der Öffnungszeiten mit der Stadtverwaltung interagieren. Die Bezahlung kann dabei über bekannte Onlineverfahren wie z. B. PayPal erfolgen. Bei einem solchen Serviceangebot ist es nur konsequent, wenn die Verarbeitung dieser elektronischen Anfragen auch vollständig digital erfolgen kann, durch die Einführung eines digitalen Dokumentenmanagementsystems. So braucht keine Akte mehr gesucht werden, sondern kann von allen Sachbearbeitern gleichzeitig genutzt werden.
Ich setze mich dafür ein, dass die Stadtverwaltung neue elektronische Verfahren einsetzt und anbietet. Die digitale Akte soll eingeführt werden. Ich möchte moderne Führungsinstrumente einsetzen, denn zufriedenes Personal ist der Garant für zufriedene Besucher des Rathauses.

Bürgerbüro (für Details hier klicken) »

Die Stadtverwaltung verteilt sich derzeit auf das 1. und 2. Obergeschoss des Rathauses und die Bürger-Information auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Dadurch müssen die Bürgerinnen und Bürger für ihre Anliegen unterschiedliche Büros aufsuchen. Andere Kommunen haben deswegen so genannte Bürgerbüros eingerichtet, in denen die meisten Dienstleistungen gebündelt angeboten werden. Den meisten Besuchern reicht es somit aus nur das Bürgerbüro aufzusuchen. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Öffnungszeiten des Bürgerbüros erweitert werden können. Somit haben insbesondere Berufstätige die Möglichkeit ihre Angelegenheiten vor bzw. nach der Arbeit im Rathaus zu erledigen.
Ich setze mich dafür ein, dass die häufig nachgefragten Dienstleistungen in einem Bürgerbüro gebündelt angeboten werden. Die Öffnungszeiten des Bürgerbüros sollen attraktiv gestaltet werden. Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität soll außerdem ein mobiler Bürgerservice eingerichtet werden.

Beiräte für Jugendliche und Senioren (für Details hier klicken) »

Die Kinder und Jugendlichen in unserer Stadt sind die zukünftige Generation. Je nachdem ob sie sich hier wohlfühlen werden sie entscheiden, ob sie hier wohnen bleiben oder an einen anderen Ort ziehen. Um als Stadt zu wissen was sich die junge Generation wünscht ist es wichtig ihnen zuzuhören. Ich möchte, dass sich auch die unter 18-jährigen an der Kommunalpolitik beteiligen können. Dazu soll ein Kinder- und Jugendbeirat gewählt werden. Deren Sprecher erhält auch ein Rederecht im Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung. Zu allen Angelegenheiten, die die Kinder und Jugendlichen betreffen, sollen sie angehört werden. Auch möchte ich dazu motivieren eigene Ideen für einen lebenswerten Wohnort einzubringen.

Aufgrund des demographischen Wandels steigt die Anzahl der älteren Menschen. Diese haben besondere Wünsche und Anforderungen an die Stadt. Damit diese gehört werden setze ich mich für die Wahl und Einrichtung eines Seniorenbeirates ein. Einen solchen Bereit gibt es auch in Nachbarstädten. Neben der Beratung von Stadtverordnetenversammlung und Magistrat ist er auch ein Ansprechpartner für die Senioren. Der Seniorenbeirat bietet beispielsweise auch eigene Veranstaltungen für ein älteres Publikum an, z. B. als Schutz vor dem Enkeltrick oder vor Einbrechern. Für Großalmerode halte ich die Einrichtung eines solchen Beirates für notwendig.

Arbeit

Die Stadt Großalmerode verfügt über einige kleine und mittelständische Betriebe, die Arbeitsplätze im Ort schaffen. Die Unternehmen sollen weiterhin vor Ort gehalten werden, damit die Arbeitsplätze gesichert werden. Auch Unternehmenserweiterungen oder Neuansiedlungen sind notwendig, da hierdurch zum einen neue Einwohner gewonnen werden können und zum anderen ein Teil des Unternehmensgewinns über die Gewerbesteuer der Stadt Großalmerode zu Gute kommt.

Bindung von Unternehmen (für Details hier klicken) »

Auch die Unternehmen unterliegen einem stetigen Wandel. So kann ein wünschenswertes Wachstum dazu führen, dass sich das Unternehmen vergrößern möchte und weitere Flächen benötigt. Um bereits frühzeitig über derartige Veränderungen informiert zu sein ist es wichtig, dass der Bürgermeister in einem stetigen Austausch mit den Gewerbetreibenden steht.
Ich setzte mich dafür ein, dass regelmäßige Gespräche mit den Unternehmen im Ort geführt werden, um ihrer Bedeutung für die Stadt Großalmerode gerecht zu werden.

Tourismus als Wirschaftszweig (für Details hier klicken) »

Die Stadt Großalmerode liegt mit ihren Stadtteilen in einer idyllischen Landschaft. Hier fühlen sich auch Touristen wohl. Diese übernachten in Hotels, Speisen in Restaurants und besuchen Attraktionen. Es handelt sich beim Tourismus um einen Wirtschaftszweig, welcher nicht nur Arbeitsplätze schafft sondern auch dafür sorgt, dass am Ende höhere Einnahmen in Großalmerode bleiben.

Ich setze mich dafür ein, dass im Bereich Tourismus wieder ein Angebot vorgehalten wird. Dazu soll das Angebot der Werratal Tourismus GmbH um spezifische Aktionen in Großalmerode ergänzt werden. Dazu werde ich zunächst die bestehenden Anbietern zu einem Runden Tisch einladen, um gemeinsam Ideen zu entwickeln.

Ansiedlung von Unternehmen (für Details hier klicken) »

Eine Kommune profitiert, wenn sich neue Unternehmen ansiedeln. Entsprechende Gewerbeflächen sind beispielsweise in Laudenbach vorhanden. Auch eine Nutzung bestehender Gebäude oder die Errichtung auf innerörtlichen Potentialflächen (z. B. Leerstand, unbebaute Grundstücke) ist denkbar. Dabei ist zu bedenken, dass viele Firmen klein angefangen haben. Diese Start-Ups haben mitunter ein starkes Wachstum erlebt und in kurzer Zeit viele Arbeitsplätze geschafft. Der Breitbandausbau bietet eine Chance, dass Unternehmen die Ballungsräume mit den hohen Mietkosten verlassen und auf das Land ziehen. Dort steht nicht nur günstiger Raum zur Verfügung sondern auch die Mitarbeiter profitieren von günstigeren Lebenshaltungskosten.
Ich setzte mich dafür ein, dass der Standort Großalmerode aktiv an Gewerbetreibende vermarktet wird. Dabei sollen auch neue Firmen angesprochen werden, z. B. bei Messen für Start-Ups der Universitäten Kassel und Göttingen.