Hütte Großalmerode
Themen

Treffpunkt für Kinder und Jugendliche

Grundschüler initiieren Bau eines Treffpunktes mit Hütte und Basketballkorb

„Hallo Herr Bürgermeister, hier im schönen Großalmerode ist manchen Kindern nachmittags langweilig. Könnten Sie uns helfen, einen Treffpunkt für Kinder und Jugendliche zu bekommen?“ – Mit diesen Worten wandten sich im Sommer 2020 die Kinder der Klasse 3a der Bilsteinschule an mich. Bei mehreren Terminen im Rathaus, in der Schule und auch draußen an den potentiellen Standorten, wurde die Idee konkretisiert. Auch das Jugendparlament und der Familienbeirat wurden in die Pläne der Schülerinnen und Schüler eingebunden. Besonders aktiv war auch bei diesem Projekt Vincent Koch als Jugendparlamentsvorsitzender. Er beantragte beim Land eine Förderung in Höhe von 7.000 Euro. Mit diesen Mitteln sowie zahlreichen Spenden von Unternehmern und Privatpersonen aus Großalmerode und der Region konnte im vergangenen Jahr mit der Errichtung des Treffpunkts begonnen werden. Auf dem Gelände am Rand des Wohnmobilstellplatzes an der Oststraße wurde eine offene Hütte auf einem Betonfundament errichtet. Ein besonderer Dank gilt den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, welche die Hütte gemeinsam errichtet haben, allen voran Egon Marbach.
Neben der Hütte gibt es auch einen Basketballkorb mit entsprechendem Untergrund. Auch der explizite Wunsch nach einer Sitzmöglichkeit und einem Mülleimer (die Schülerinnen und Schüler haben sich viele Gedanken zur Sauberkeit gemacht) wurden umgesetzt. In Richtung der Oststraße und der Gelster wurde für die Sicherheit ein Zaun aufgestellt.
Der neue Treffpunkt wird sehr gut angenommen. Während vormittags dort gerne die „Gelsterzwerge“ vorbeischauen, sind am Nachmittag und Abend vor allem Kinder und Jugendliche der selbsternannten „Hüttengang“ anzutreffen.
Die Idee konnte insbesondere deswegen verwirklicht werden, weil neben den initiierenden Schülerinnen und Schülern auch ihre Lehrerin, die Eltern, das Jugendparlament, der Kinder- und Jugendförderverein, die Mandatsträger und auch die zahlreichen Spenderinnen und Spender vorbildlich zusammengearbeitet haben.

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