Bürgermeister lehnen höhere Kreisumlage ab
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Bürgermeister lehnen höhere Kreisumlage ab

Alle Daumen runter gegen höhere Kreisumlage

Die Bürgermeister im Werra-Meißner-Kreis schlagen Alarm. Nach aktuellen Zahlen des Landes erhalten die 16 Städte und Gemeinden im Jahr 2026 zusammen knapp 1,3 Mio. Euro weniger Schlüsselzuweisungen als 2025. Gleichzeitig steigt die Kreisumlagegrundlage um fast 10 Mio. Euro. Schon ohne Hebesatzerhöhung müssten die Kommunen rund 5,5 Mio. Euro mehr an Kreis und Schulumlage zahlen, durch die geplante Erhöhung kämen noch einmal knapp 3,6 Mio. Euro Belastung hinzu. In Summe wären das über 9 Mio. Euro zusätzlich, die den kommunalen Haushalten fehlen.

Aus der Bürgermeisterrunde wird deutlich gemacht, dass die Spielräume damit faktisch aufgebraucht sind und ein Haushaltsausgleich für viele Städte nur noch auf dem Papier möglich ist. Am Beispiel einer Stadt wird sichtbar, dass dort 2026 mehr als 560.000 Euro an Schlüsselzuweisungen wegfallen und sich die Lage durch sinkende Gewerbesteuern und steigende Umlagen weiter zuspitzt. Zugleich wird darauf hingewiesen, dass vor allem explodierende Kosten in der Eingliederungshilfe, Jugendhilfe und anderen Sozialbereichen die Kreise unter Druck setzen und diese Last nicht weiter über die Kreisumlage bei den Bürgern landen darf.

Die Bürgermeister im Werra-Meißner-Kreis fordern deshalb einen Verzicht auf die Erhöhung der Kreisumlage und eine nachhaltige finanzielle Entlastung der Kommunen. Bereits im Frühjahr haben sie gemeinsam mit vielen Amtskollegen vor dem Hessischen Landtag demonstriert. Die Botschaft bleibt. Der ländliche Raum braucht eine faire Finanzausstattung.

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